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Platzierungshäufigkeit

Gibt Auskunft darüber wie oft ein Artikel des Sortiments innerhalb eines Geschäfts platziert wurde. Mehrfachplatzierungen machen oftmals Sinn, um Kunden anzusprechen und den Umsatz zu steigern. Dafür können Süßwaren neben ihrem Stammplatz auch im Kassenbereich angeboten werden. Die Wirkung der häufigeren Platzierung auf die Verkaufszahlen sollte allerdings für jedes Produkt mit geeigneten Kennzahlen überprüft werden, da die Verkaufsfläche ansonsten anderweitig genutzt werden könnte.

Plexiglas

Ein glasähnlicher und durchsichtiger Kunststoff, der auch als Polymethylmethacrylat (PMAA) oder Acryl-Glas bezeichnet wird. Erhältlich ist Plexiglas in Glasplatten mit verschiedenen Stärken und Farben. Es findet häufig Verwendung, da Plexiglas bruchfest ist, nicht splittert und einen geringeren Kostenfaktor als Glas sowie weniger Gewicht bei einer langen Lebenszeit aufweist.

Podest

Erhöhte Flächen zur Präsentation der Ware, die in vielen verschiedenen Formen, Farben und Materialien eingesetzt werden können. Für die Beibehaltung der Qualität der Podeste sollten sie mit einem widerstandfähigen Material überzogen werden.

Point of Sale (POS)

Der Ort, an dem der Kontakt zwischen Produkt und Kunde zustande kommt. Dieser kann sich entweder in einem Geschäft oder beim Online-Handel auch zu Hause bzw. im Büro des Kunden befinden. Am Point of Sale können gezielte Maßnahmen zur Verkaufsförderung eingesetzt werden, um die Präsentation am Verkaufsort zu verbessern, da hier ein Großteil der Einkaufsentscheidungen getroffen wird. Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel die Anzahl der verkauften Produkte zu erhöhen, wobei auch die Umgebung innerhalb der Verkaufsräume entscheidend ist.

Positionierung

Eine Vorgehensweise im Marketing, um die Stärken von Produkten, Marken oder auch Einzelhandelsgeschäften im Meinungsbild der Konsumenten hervorzuheben und von der Konkurrenz positiv zu unterscheiden. So ist zum Beispiel eine Preispositionierung möglich, bei der ein einheitliches Preisniveau über einen längeren Zeitraum gehalten wird. Im Falle von Einzelhandelsgeschäften wird das Preisniveau des gesamten Sortiments eingeschätzt, wobei auch Sonderangebote und Promotions miteinbezogen werden. Dabei gibt es eine große Bandbreite zwischen Discounter und Premiumanbieter, jeweils mit unterschiedlichen Strategien und unterschiedlicher Zielgruppe. Neben dem Preis ist eine Positionierung nach Standorten, Sortiment, Kommunikation (Werbung) oder Qualität der Ladengestaltung sowie der Beratung möglich.

Präsentation

Die Darstellung der Waren (Warenpräsentation) am Point of Sale ist darauf ausgelegt Kaufimpulse beim Kunden auszulösen und durch die verkaufsfördernde Wirkung die Umsätze des Unternehmens zu steigern. Dabei werden Waren immer häufiger Zusammenhängend nach Themen dargestellt und mit Dekorationsartikeln ausgeschmückt. Im Zentrum der Bemühungen des Handels steht letztendlich immer der Bedarf der Kunden, an dem sich Geschäfte für einen Erfolg orientieren müssen.

Praxiseinrichtung

Die Patienten sollen sich in einer Ordination so gut es geht wohlfühlen, vor allem, da der Besuch beim Arzt meistens keinen sehr erfreulichen Anlass darstellt. Dazu dient gleich nach Betreten der Praxis ein heller, freundlicher Empfangsbereich sowie ein Wartebereich, in dem die Überbrückung der notwendigen Wartezeiten so angenehm wie möglich gestaltet werden kann. Das Behandlungszimmer stellt den hauptsächlichen Arbeitsbereich des Arztes dar und muss daher neben den visuellen Aspekten vor allem funktional sein und sämtlichen Bedürfnissen gerecht werden. Der für Besucher unzugängliche, aber trotzdem nicht weniger wichtige Bereich in vielen Praxen, ist die Medikamentenlagerung und/oder das Labor, wo die Ergonomie für einen optimalen Arbeitsablauf im Mittelpunkt steht.

Preisauszeichnung

Die Angabe der Preise muss bei Angeboten an Endkonsumenten immer den Endpreis inkl. Umsatzsteuer wiedergeben, er muss leicht zuzuordnen sein und erkennbar angebracht werden. Durch diese Maßnahme wird es Konsumenten erleichtert Preisvergleiche anzustellen, ohne Rabatte, Steuern oder sonstige Preisbestandteile selbstständig berechnen zu müssen. Zusätzlich zu dem eindeutig erkennbaren Endpreis muss oftmals auch der Preis pro Grundeinheit angegeben werden (z.B. 1 Kilo, 1 Meter, 1 Liter). Für den Großhandel gilt die Verpflichtung der Preisangabe inklusive Umsatzsteuer nicht, solange der Verkauf an private Verbraucher ausgeschlossen werden kann.

Preisschilder

Die Preisschilder dienen der ordnungsgemäßen Preisauszeichnung, wobei sie nicht wie Preisetikette direkt an dem Produkt angebracht sind. Das Preisschild dient durch das meist größere Format und der farblichen Gestaltung dazu einen Preis oder Sonderpreis hervorzuheben.

Premiummarke

Eine Kategorie die Marken zusammenfasst, deren Qualität und Preis überdurchschnittlich hoch sind. Diese Marken haben einen guten Ruf und sind weit verbreitet. Ziel ist es die obere Preislage eines Marktes abzudecken, wobei teilweise auch die Strategie der künstlichen Verknappung herangezogen wird, um die Wirkung als Statussymbol zu erhöhen.

Produktion

Beschreibt den Prozess der Umwandlung eines definierten Inputs an Rohstoffen oder Baugruppen über verschiedene Bearbeitungsverfahren und unter Einsatz von Energie zu einem Output an Wirtschaftsgütern. Synonym verwendete Begriffe sind Herstellung, Fertigung oder Erzeugung. Neben Beschaffung und Vertrieb bildet die Produktion einen der Hauptbestandteile von produzierenden Unternehmen, wobei die Wertschöpfung ausschließlich in der Produktion stattfindet.

Projekt

Ein einmaliges Vorhaben zur Lösung eines komplexen Problems, das innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen wie Zeit- und Budgetrahmen sowie gegebenen Mitarbeiterressourcen umgesetzt werden soll und sich an zuvor definierten Zielvorgaben orientiert. Für dessen Durchführung wird zumeist ein kleines Projektteam gegründet, sodass die Ziele durch Arbeitsteilung in unterschiedliche Tätigkeitsfelder bis zum festgelegten Endtermin erreicht werden können. Besonders wichtig sind die Ernennung eines Projektleiters sowie eine gute Zusammenarbeit, die ständige Kommunikation unter den Teammitgliedern und eine schnelle Entscheidungsfindung.

Projektablaufplan (PAP)

Ein Teil des Projektmanagements besteht in der Erstellung eines Projektplans, in dem alle Arbeitsschritte in der Reihenfolge der Durchführung angeführt und mit einem entsprechenden Zeitrahmen sowie mit einem Starttermin versehen werden. Diese zeitliche Abfolge der Arbeitsschritte kann für eine bessere Übersicht mit Hilfe von Balkendiagrammen grafisch dargestellt werden (Gantt-Diagramm). Wichtige Meilensteine können zur Überwachung des Projektfortschrittes eingetragen werden, um die Einhaltung des zeitlichen Rahmens zu überprüfen und eine Trennung der Projektphasen zu ermöglichen. Der Übergang in die nächste Projektphase kann nur erfolgen, wenn am Meilenstein alle Punkte einer zuvor definierten Checkliste erfüllt sind.

Projektmanagement

Das Projektmanagement umfasst die gesamten Führungsaufgaben in Bezug auf die Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten. Der Projektmanager muss dafür sorgen, dass sämtliche Arbeitsschritte geplant und rechtzeitig umgesetzt werden, um den geplanten Eröffnungstermin fristgerecht einhalten zu können. Je nach Größe und Komplexität des Projektes kann der benötigte Zeit- und Budgetrahmen variieren, sodass eine genaue Planung vor Beginn des Projektes notwendig ist. In der Projektdefinition werden die zu erreichenden Ziele (Abnahmekriterien) und deren Messgrößen festgelegt, die dann die Grundlage für die Projektdurchführung bilden. Den Abschluss des Projektes bildet die Abnahme, bei der die Zielerreichung formal geprüft, der Projektablauf dokumentiert und eine Nachkalkulation durchgeführt wird.

Promotion

Zeitlich begrenzte Maßnahmen zur Verkaufsförderung im Rahmen der Kommunikationspolitik, um eine Steigerung des Umsatzes zu generieren, wobei die normalen Werbemaßnahmen des Unternehmens nicht dazugehören. Promotions werden vom Handel oft in Kooperation mit den Herstellern durchgeführt, wobei die Ausrichtung zumeist auf die Konsumenten ausgelegt ist (Consumer Promotions) und zur Erhöhung der Markenbekanntheit und deren Akzeptanz bei den Kunden eingesetzt wird (z.B. kostenlose Proben, Gutscheine, Rabatte). Allerdings können Promotions auch auf die Händler bzw. Absatzmittler (Trade Promotions) ausgerichtet sein, zur Differenzierung der Produkte und Erhöhung der Verkaufsrate (z.B. Verkaufsaktionen, Konferenzen, Messen, kostenlose Produkte) oder auf das eigene Verkaufspersonal des Unternehmens (Prämiensysteme, Verkaufswettbewerbe, Schulungen).

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