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Radio Frequency Identification (RFID)

Eine aktuelle Sensor-Technologie, die Radiowellen zur automatischen Ortung und Identifizierung von Objekten nutzt, ohne dass eine Berührung oder Sichtkontakt notwendig ist. Das Konzept von RFID besteht aus einem Sender und einem Empfänger, die mit elektromagnetischen Wellen Energie und Daten untereinander austauschen. Dadurch ist ein gleichzeitiges Lesen vieler unterschiedlicher Sender, den sogenannten Transpondern oder RFID-Tags, möglich (Pulkerfassung). Ein Informationssystem übernimmt die Steuerung des Auslesens und das Beschreiben von Transpondern, sobald sich diese in der Reichweite eines Lesegerätes befinden. Dort werden ihm die für den Betrieb notwendige Energie und Daten übermittelt und der Transponder, bestehend aus einem Chip und einer Antenne, sendet Positionsdaten an das Lesegerät zurück, die wiederum vom Informationssystem weiterverarbeitet werden. Je nach Verwendungszweck werden wiederbeschreibbare Transponder mit eigener Energiequelle (aktive Transponder) oder nicht beschreibbare Transponder ohne eigene Energiequelle (passive Transponder) eingesetzt.

RAL-Farbe

Ein normierter Farbkataloges, bei dem jeder Farbe eine vierstellige Nummer zur eindeutigen Identifikation zugeordnet ist, sodass Missverständnissen bei der Kommunikation zwischen Lieferant und Kunde ohne Farbmuster verhindert werden können. Das RAL-Institut ist zuständig für die Pflege und Aktualisierung des Farbsortiments, wodurch die ursprünglich definierte Anzahl an unterschiedlichen Farben stark angestiegen ist und in der Zwischenzeit auch eine Unterscheidung von matten und glänzenden Oberflächen ermöglicht wurde.

Raumklima

Als Raumklima wird meist eine angenehme Gestaltung der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit bezeichnet, um das Wohlbefinden der Menschen zu erhöhen. Empfohlen wird dafür eine Raumtemperatur von 19-22 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 40-60 Prozent. Zusätzlich zu dieser Definition kann allerdings mit dem Begriff Raumklima auch die Gesamtheit aller Faktoren gemeint sein, die Einfluss auf die Behaglichkeit innerhalb von Gebäuden nehmen. Dazu gehören neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch die Lichtverhältnisse, unangenehmer Luftzug, Farben, Belästigung durch Gerüche, Schadstoffe und vieles mehr.

Rechtsdrall

Innerhalb eines Einzelhandelsgeschäftes tendieren Konsumenten dazu ihre Laufwege nach rechts, entgegen dem Uhrzeigersinn, und die Blickrichtung ebenfalls eher nach rechts als nach links auszurichten. Dies ist bei der Warenpräsentation und der Gestaltung der Laufwege zu berücksichtigen.

Reckzone

Der obere Bereich eines Regals ab einer Höhe von ca. 170cm, bei dem sich Kunden teilweise schon strecken müssen, um an die Produkte zu gelangen. In dieser Zone sind meist teurere und hochwertige Produkte zu finden.

Reflexion

Das Zurückwerfen des auftreffenden Lichtes von einer hellen oder verspiegelten Oberfläche. Je größer der Anteil des reflektierten Lichtes am gesamt auftreffenden Licht ist, desto größer ist der Reflexionsgrad dieser Oberfläche. Weiße Wände haben zum Beispiel einen wesentlich höheren Reflexionsgrad als ein helles Holt, wobei schwarze Oberflächen praktisch kein Licht reflektieren. Die Reflexion der Flächen ist bei der Beleuchtung der Räumlichkeiten zu beachten, sodass Kunden nicht geblendet werden, das Gebäude aber auch nicht zu dunkel erscheint.

Regal

Ein im Ladenbau zentraler Einrichtungsgegenstand, der zur Lagerung oder Präsentation von Waren genutzt werden kann. Dabei werden verschiedene Böden in ein Gestell eingelegt, deren Höhe je nach Bedarf variiert werden kann. Da das Regal lediglich eine Rückwand aufweist und nach Vorne hin offen ist kann die Ware problemlos entnommen werden. Je nach Einsatzzweck wird grob zwischen einem Standardregal, einem Hochregal oder Schwerlastregal unterschieden.

Regallayout

Anordnung der Produkte innerhalb des Verkaufsregals, welches in die Bückzone, Griffzone, Blickzone und Reckzone unterteilt werden kann. Die Grundsätzliche Anordnung der Regale und die Sortierung der Produkte nach Warengruppen dienen einer leichteren Orientierung für den Kunden. Innerhalb der Produktgruppen werden die günstigeren Produkte zumeist unten, die teuren Produkte oben und die am häufigsten gekauften Produkte mit hohen Erträgen für den Händler in der Griff,- oder der Blickzone präsentiert. Die vertikale Regalwertigkeit ist demnach im mittleren Bereich am höchsten, gleiches gilt für die horizontale Wertigkeit, wobei die Mitte und die Plätze rechts von der Mitte als erfolgreicher gelten als diejenigen links von der Mitte oder die Randzonen.

Rendering

Bezeichnet die Anfertigung einer Grafik, zumeist eine 3D-Grafik mittels moderner Informationstechnologie, auf Basis einer groben Skizze. Dadurch wird ein realeres Bild vermittelt, inklusive der Größenverhältnisse, Formen, Farben und Oberflächenstrukturen.

Retail

Die Englische Bezeichnung für den Einzelhandel. Der Retail-Store bildet das Einzelhandelsgeschäft, wohingegen der Retailer der Einzelhändler (Unternehmen oder Person) ist.

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