Ansprechpartner
Wir beraten Sie persönlich:
1-9ABCDEFGHIKL
MNOPQRSTUVWZ

V



Verbraucherpanel

Eine Methode in der Marktforschung, die eine gleichbleibende Stichprobe von Konsumenten (Einzelpersonen oder Haushalt) über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig zu deren Kaufverhalten befragt. Dabei werden stets dieselben Instrumente eingesetzt, um Veränderungen bei der Produktauswahl über einen längeren Zeitraum abbilden zu können sowie die Bedarfe der Teilnehmer (Marktprognosen) und deren Einkaufshäufigkeit zu analysieren. Zu beachten ist eine repräsentative (zufällige) Auswahl an Personen aus der Grundgesamtheit, da ansonsten das Untersuchungsergebnis verfälscht wird,

Verkaufsfläche

Die innerhalb eines Geschäfts zur Präsentation der Ware und zum Tätigen der Einkäufe zur Verfügung stehende Fläche, die von den Kunden betreten werden kann. Dazu zählt neben der Regalfläche und den Gängen zwischen den Regalen auch die Kassenzone und notwendige Zusatzbereiche wie die Bereitstellung von Einkaufswagen, das Schaufenster und die Einpackzone. Die Größe der Verkaufsfläche ist ein wichtiger Wert um betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie die Flächenproduktivität zu bestimmen, sodass eine bestmögliche Nutzung der Flächen gewährleistet werden kann.

Verkaufsförderung

Zusätzlich zu den normalen Marketingtätigkeiten anfallende und zeitlich beschränkte Maßnahmen der Kommunikationspolitik, die auch als Promotion bezeichnet werden, um eine Steigerung des Umsatzes zu generieren. Verkaufsförderungen werden häufig in Kooperation mit den Herstellern durchgeführt. Die Zielgruppe der durchgeführten Aktionen sind zumeist die Konsumenten (Consumer Promotions), mit dem Ziel einer Erhöhung der Markenakzeptanz und deren Bekanntheit unter den Kunden (z.B. durch die Vergabe von kostenlose Proben, Gutscheine oder Rabatte). Um eine Differenzierung der Produkte und eine Erhöhung der Verkaufsrate zu erreichen können Promotions auch auf die Händler bzw. Absatzmittler (Trade Promotions) ausgerichtet sein (z.B. Verkaufsaktionen, Messen, kostenlose Produkte). Zu guter Letzt ist eine Ausrichtung auf das eigene Verkaufspersonal des Unternehmens (durch Prämiensysteme, Verkaufswettbewerbe, Schulungen) möglich.

Verkaufsraum

Der Verkaufsraum ergibt sich aus der Verkaufsfläche zusätzlich zu vorhandenen Nebenflächen wie Treppenhäuser oder Fahrstühle. Teilweise werden beide Begriffe aber auch synonym zueinander verwendet.

Verpackung

Artikel werden mit unterschiedlichsten Materialien verpackt, um den Transport zum Kunden zu ermöglichen und die Waren vor möglichen Schäden zu schützen. Zusätzlich wird die Fläche auf der Verpackung für Werbezwecke eingesetzt, zur Hervorhebung des Produktes aus der Masse der Konkurrenten, zur Wiedererkennung oder der Zuordnung zu einer bestimmten Marke und deren Image. Im Hinblick auf die Transportierfähigkeit eines Produktes und deren Lagerung spielt die Form und die Größe der Verpackung eine große Rolle, da ein hoher Platzverbrauch beim Transport sehr teuer und beim Händler zumeist unerwünscht ist. Unterscheiden kann man die Art der Verpackung nach der Verkaufsverpackung, die das Produkt direkt umhüllt und dessen Haltbarkeit unterstützt, die zusätzliche Umverpackung, die nicht notwendig wäre aber zumeist als Werbezweck genutzt wird und die Transportverpackung zum Transport einer größeren Menge von Artikeln an den Händler.

Vertikales Marketing

Hersteller und Händler kooperieren bei der Erstellung und Steuerung von Marketingaktivitäten, um ein durchgängiges Marketingkonzept zu entwickeln und dieses besser auf die Kunden abstimmen zu können. Ziel der Hersteller ist die Koordination des Absatzes über alle Distributionsstufen hinweg, um den Marktauftritt der Produkte besser kontrollieren zu können. Außerdem kann der Informations- und Warenfluss (z.B. durch ECR) zwischen den Partnern optimiert werden.

Verweildauer

Die Verweildauer oder auch Einkaufsdauer gibt Auskunft darüber wie lange sich ein Kunde während des Einkaufes in einem Geschäft aufgehalten hat. Um eine Umsatzsteigerung zu erzielen wird versucht die Einkaufsdauer mit verschiedenen Maßnahmen zu verlängern, sodass der Kunde mehr Artikel kauft als eigentlich geplant. Die Ladengestaltung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Verweildauer in einem Geschäft.

Visual Marketing

Eine neue Art des Marketing, bei der eine unterbewusste Verknüpfung von Marken mit Bildern vorgenommen wird, indem Kenntnisse aus der Physiologie im Hinblick auf die Aufnahme von visuellen Reizen und Kenntnisse aus der Psychologie über die kognitive Verarbeitung von Reizen mit einbezogen werden. Die verwendeten Bilder prägen sich bei den Konsumenten ein und erhöhen die Wahrnehmung sowie den Wiedererkennungswert der Marke am Point of Sale. Dem visual Marketing ist zum Beispiel die Nutzung von Logos, Beschilderungen, Broschüren, Webseiten und sonstiges, was durch das menschliche Auge wahrgenommen wird, zuzuordnen.

Visual Merchandise

Der Begriff des visual Merchandise ist enger gefasst als das visual Marketing und bezieht sich hauptsächlich auf die Gestaltung eines Ladens und der Warenpräsentation sowie der Verkaufsförderung am Point of Sale. Die Platzierung und Kombination der Artikel soll Anreize bei den Kunden schaffen und Impuls-bzw. Spontankäufe generieren. Durch das Erscheinungsbild des Geschäfts wird auf langfristige Sicht ein unverwechselbarer Marktauftritt geschaffen, um Kunden durch die positive Einkaufsatmosphäre längerfristig an das Unternehmen zu binden. Neben der reinen Warenpräsentation wird dem visual Marketing auch die Erzeugung eines positiven Gesamteindruckes zugeordnet, bei dem das Schaufenster, die Beleuchtung, die Sauberkeit, die Ordnung, die Fassade und Dekoration mitinbegriffen ist.

Vitrine

Ein Schaukasten zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren. Die darin ausgestellten Produkte sollen besonders hervorgehoben werden oder auf Angebote hinweisen. Eine Vitrine ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seite aus durchsichtigem Glas besteht, um die darin enthaltene Ware von außen begutachten zu können. Oftmals werden teurere (Elektro)Artikel in Vitrinen aufbewahrt, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen und Beschädigungen zu vermeiden.

Vorlaufband

Bezeichnet das Förderband im vorderen Teil eines Kassentisches, das dazu dient die Waren ablegen zu können und diese zum kassierenden Personal zu transportieren.

Ansprechpartner
Wir beraten Sie persönlich: